Am 18.10.2017 bei gearbest für 289€ bestellt erreicht mich der Creality CR-10 3D-Drucker am 8.11.2017 also exakt 3 Wochen später aus Shenzhen:
Gute Aufbauanleitungen (zwar englisch) mit präzisen Großaufnahmen liefern zahlreiche Videos auf youtube.
Im Prinzip gibt’s nicht viel mehr zu tun, als die Achsen miteinander zu verbinden und die SD-Karte einzustecken.
Und los geht’s!

Eigentlich hatte ich erwartet, dass man erst das Heizbett aufwändig einstellen muss oder es viele weitere Hürden bis zum ersten guten Druck zu nehmen gilt.
Pustekuchen!
Der Gerät funktioniert einfach auf Anhieb:

Erster Druck

Neueste Errungenschaften sind nun mein Profil auf Thingiverse, wo man zahlreiche fertige Modelle kostenfrei herunterladen kann und die eigenen Produkte mit anderen teilt, mein Profil auf Tinkercad, wo man direkt online Entwürfe modellieren und im Browser bearbeiten und unter freier Lizenz miteinander teilen kann.

Der Renner in der ersten Woche sind personalisierte Smartphone-Cover. Für jeden bekannteren Hersteller gibt es Vorlagen auf Thingiverse. Mit Tinkercad lässt sich dann einfach Text als Hohlkörper einfügen. Zwei kinderleichte Arbeitsschritte und ein tolles Produkt, das nun erstmal jede in der Klasse haben will:

Daneben noch zahlreiche weitere erste Drucke mit dem beigelegten Filament:

Also gleich noch Filament geordert um auch mal eine andere Farbe zu testen:

Natürlich gab’s auch ein paar Misserfolge aus denen ich viel gelernt habe und die ich euch nicht vorenthalten will:
Die erste Handyschale ging bei der intensiven Nutzung nach wenigen Tagen zu Bruch:

Die deutsche Facebook-Gruppe zum Creality CR-10 riet hier die Temperatur zu erhöhen und die Füllung zu verstärken. Das hat geholfen.
Außerdem fiel mir auf, dass im ausgeschalteten Zustand das Display aufleuchtet, sobald man das Heizbett bewegt:

Eine Aktion, für die ich ordentlich Spott und Zurechtweisung geerntet habe. Sie fällt unter die Rubrik: Dinge die man niemals machen sollte!
Zum guten Glück wurden durch die Spannung keine Komponenten auf dem Mainboard zerstört, was gut hätte der Fall sein können.
Allerdings hat dieser Anfängerfehler eine rege Fach-Diskussion entfacht, die mich wieder auf weitere Ideen gebracht hat. Doch dazu später mehr.

Die nächste Panne war, dass sich das Filament beim Abrollen verklemmt hatte und der Drucker es abgerissen hat.
Was man daraus lernen kann außer immer wieder danach zu schauen, weiß’ ich noch nicht.
Schaut’ halt nicht schön aus, ist aber auch nicht dramatisch:

Alles in allem also zwei erste produktive und lehrreiche Wochen.
Fortsetzung folgt…

Hier noch ein paar Links für mich als Merkposten und für euch:


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